|
|
|
Specifications |
|
|
Baubeschreibung
Wohnhaus Qanat in Walferdange, Route de Diekirch.
A.) Einleitung/ Vorbedingungen
Das Ziel nachfolgender zivilrechtlich vorgesehener Baubeschreibung (art. 1601-5
des Code Civil) ist es den Ausführungsstandard des Verkaufsobjektes sowie
des Gebäudes in dem es sich befindet zu beschreiben. Die Baubeschreibung
ergänzt die Baupläne im Anhang zum Kaufakt. Die beschriebenen Leistungen
und Ausstattungen behandeln die Gebäudekonstruktion sowie Privat- und Allgemeinbereiche
des Gebäudes.
Die Gemeinschaftsbereiche sind von den Privatbereichen getrennt aus den Bauplänen
ersichtlich und stellen unweigerlich den anteiligen Besitz der Miteigentümer
dar. Während der Bauphase können allein der Bauherr und das Architektenbüro
Abänderungen in den Bereichen der Allgemeinheit die aus Notwendigkeit oder
im Interesse der Allgemeinheit sind anordnen.
Die Privatbereiche stellen den Besitz der jeweiligen Käufer dar, welche die
Möglichkeit haben Änderungen an der Stellung der Wohnungszwischenwände
anzufragen unter der Bedingung dass dies keine Einflüsse auf Tragwerk, Schächte
und vorhandene Kamine hat.
Die Käufer werden benachrichtigt zur gemeinsamen Festlegung:
· der Position der Elektroauslässe.
· der Sanitärgegenstände.
· der Auswahl der Keramik, Boden- und Wandbeläge.
· der Auswahl der Türen
· der Tapeten und Farben.
Zu jedem Änderungswunsch seitens der Käufer ist der Verkäufer schriftlich
und im Zeitrahmen zu informieren um jede Verzögerung der voranschreitenden
Arbeiten zu vermeiden, und der Verkäufer die diesbezüglichen Informationen
beim Architekten und Ingenieur einholen kann.
B.) Objektbeschreibung/ Planung
Das Wohnhaus befindet sich an der rue des Romains in Walferdange welche über
den neuen Kreisverkehr in die Route de Diekirch erschlossen wird. Das Haus bietet
16 Wohneinheiten auf 4 Geschossen und ist über eine begrünte Plattform
sowie der Autostellplatzebene begehbar. Im Erdgeschoss befinden sich mehrere Einheiten
für kommerzielle Nutzung.
Die Häuser gliedern sich somit in:
Erdgeschoss mit Kommerzflächen, Lager- und Nebenflächen. Waschraum,
Heizraum, Müllraum, Technikräume, Fahrrad- und Kinderwagenraum sowie
Garagenstellplätze..
2. 1. Etage, Wohnen.
3. 2. Etage, Wohnen.
4. 3. Etage, Wohnen.
5. 4. Etage, Wohnen.
Das Gebäude wird im Niedrigenergiestandard, in Anlehnung an die Schweizer
SIA-Norm und MINERGIE-Forderungen errichtet und bietet somit einen sehr guten
Wärmeschutz der Außenbauteile, eine hohe Dichtheit der Gebäudehülle,
hohen Raumkomfort und Nutzerfreundlichkeit.
Weitere Merkmale hierzu sind die kontrollierte Raumlüftung, passive Solarenergienutzung
sowie
effiziente Wärmeerzeugungssysteme.
Alle Wohnungen bieten einen Südbalkon, Typ Loggia, resp. Terrassen.
Die Raumhöhe (lichtes Rohbaumaß) beträgt ca. 2.55m, ausgenommen
Flurbereiche sowie Nebenräume mit ca. 2.50m.
C.) Ausbaubeschreibung des Gebäudes.
1. Gebäudekonstruktion allgemein.
1.1 Erdaushub.
Aushub im Erdreich bis Bauwerkunterkante. Aushubtiefen werden durch die Tragwerksplanung
bestimmt.
1.2 Fundamentierung.
Das Gebäude ist gemäss der Bodenverhältnisse und Statik gegründet.
Die Bodenplatte wird aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt.
Die Gebäude erhalten einen Fundamenterder mit Anschlüssen für die
elektrotechnischen Anlagen und die Blitzschutzanlage.
1.3 Erdgeschosswände.
1.3.1 Außenwände/ Tragende Konstruktion:
Stützen und Wände in Stahlbeton laut statischer Berechnung.
Perimeterdämmung im Anschlussbereich Fundamentierung. Mauerwerk mit Fugenglattstrich
oder Verspachtelung versehen.
1.3.2 Tragende Innenwände:
Stützen und Unterzüge in Stahlbeton laut statischer Berechnung. Belastete
Innenwände und
Brandwände aus Mauerwerk, bzw. aus Stahlbeton. Mauerwerk mit Fugenglattstrich
oder Verspachtelung versehen.
1.3.3 Innenwände Nichttragend:
Mauerwerk 10- 11,5cm mit Fugenglattstrich oder Verspachtelung versehen.
1.4 Wohngeschosswände.
1.4.1 Außenwände/ Umfassungswände:
Außenwände bestehen aus 17,5cm KS Mauerwerk, (Planblockmauerwerk),
Stützen und Unterzüge aus Stahlbeton. Wärmedämmung ca.16 cm
WDVS. Die Außenwandkonstruktion bietet einen Wärmedämmwert, der
die gesetzlichen Anforderungen unterschreitet. Der Wärmedurchgangskoeffizient
der Außenwand beträgt ca. 0,20 W/m2K.
Die Giebelfassaden werden mit atmungsaktivem Putz versehen, Farbe nach Wahl des
Architekten. Unter dem Deckputz befindet sich der Grundputz mit eingelegtem Kunststoffgewebe.
Die Nord- und Südfassade sind zum größten Teil mit Wärmedämmung
16cm, luftdichter Folie, Hinterlüftung 4cm, sowie Fassadentafeln auf Unterkonstruktion
versehen. Produkt nach Wahl des Architekten. Der Wärmedurchgangskoeffizient
der Außenwandelemente beträgt ca.0,20 W/m²K.
Die Fassadenkonstruktion wird von außen winddicht und schlagregensicher
ausgeführt.
Die Innenseiten der Außenwände sind einlagig verputzt.
1.4.2 Tragende Innenwände/ Wohnungstrennwände:
Mauerwerk nach statischen Anforderungen, Stützen und Unterzüge aus Stahlbeton.
Die Wohnungstrennwände sind doppelschalig ausgeführt als 17,5cm Wand,
3cm Trennschicht und wiederum 10-11,5cm Mauerwerk.
Die Innenseiten der Innenwände sind einlagig verputzt.
1.4.3 Nichttragende Innenwände:
Die nichttragenden Innenwände sind 10 - 11,5cm stark gemauert.
Die Innenseiten der nichttagenden Innenwände sind einlagig verputzt.
1.5 Geschossdecken.
1.5.1 Geschossdecken über Erdreich sowie ungeheizten Räumen:
Stahlbeton. Deckendicke laut statischen Berechnungen. Schwimmender Zementestrich
auf Trittschalldämmung sowie Wärmedämmung nach Erfordernis inklusive
Randdämmstreifen , (Thermische Trennung des Erdgeschosses zu Etage +1 kann
nach Notwendigkeit zum Teil unter der Decke erfolgen). Die Betondecke oder Deckenelemente
sind an der Unterseite unbehandelt. Stöße sind nach Notwendigkeit verfugt.
1.5.2 Geschossdecken der Wohnetagen:
Stahlbeton. Deckendicke laut statischen Berechnungen. Schwimmender Zementestrich
auf Trittschalldämmung inklusive Randdämmstreifen. Die Decken werden
außer in den Bereichen mit abgehangener Decke an den Unterseiten glatt gespachtelt.
Warmdachausführung im Terrassenbereich 1. Geschoss auf Stahlbetondecke, Gefälle
nach
Anforderung. Deckendicke laut statischen Berechnungen., 2-lagige Dachdichtungsbahn
nach Herstellerangaben aufgebracht; heißverschweißte Bitumenbahnen,
auch alternativ Kunststoff-Bahnen auf 20cm druckfester Wärmedämmung.
Dampfsperre.
Betonplatten oder Betonwerksteinplatten auf Stelzlagern, Auswahl durch Architekten.
Rohre für Be- und Entlüftung der Räume in den Geschossdecken eingelegt.
1.6 Schornstein.
Im Falle der Ausführung mit Heizkessel in Brennwerttechnik werden die Abgase
innerhalb eines Steigeschachtes mittels Abgasrohren nach oben über Dach geführt.
1.7 Dachkonstruktion.
Warmdachausführung als Flachdach auf Stahlbetondecke, Gefälle nach Anforderung.
Deckendicke laut statischen Berechnungen, Auflast mittels begehbarer Betonplatten,
2-lagige Dachdichtungsbahn nach Herstellerangaben aufgebracht; Kaltverklebung,
Selbstklebende Dachdichtungsbahnen oder heißverschweißte Bitumenbahnen,
auch alternativ Kunststoff-Bahnen auf 20cm druckfester Wärmedämmung.
Dampfsperre. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Deckenkonstruktion im Flachdachbereich
beträgt ca. 0,17 W/m²K.
1.8 Balkone und Terrassen
Die Balkone werden als „Loggien“, inklusive Geländer mit Stahlgitter-
oder Glasfüllung, sowie einem verschiebbaren Sonnen- Sichtschutzpaneel geliefert
und montiert. Zwischen den Balkonen befindet sich jeweils ein vollflächiges
Sichtschutzelement in Abstimmung mit der Balkon- und Terrassenausführung.Die
Balkonplatte wird in Stahlbeton gefertigt mit fertiger Oberfläche oder Plattenbelag
ausgeführt.
Die Terrassen erhalten einen Betonplattenbelag in gleicher Optik wie die Balkonoberfläche.
1.9 Treppenkonstruktion.
Die Treppenhäuser liegen nordseitig im Außenwandbereich und sind großzügig
verglast. Alle Geschosstreppen werden als Stahlbetontreppen ausgeführt. Treppenbeläge
aus Betonwerkstein oder Naturstein nach Wahl des Architekten. Treppen- und Podestgeländer
mit Füllstäben und Handlauf in Edelstahl.
1.10 Lüftung/ Entlüftung.
1.10.1 Raumlüftung Wohnräume:
Die Wohnräume verfügen je Wohnung über ein eigenes 3-stufiges Zu-
und Abluftsystem mit Wärmerückgewinnung, eine kontrollierte Raumlüftung,
die eine gleichbleibende Raumluftqualität und hohen Nutzerkomfort bietet.
Frischluft wird über die Wohnräume zugeführt, die verbrauchte Luft
wird in den Sanitärräumen wie Bad, Küche, Abstellraum und WC abgesaugt.
Die Außenluft wird zentral über einen Filter angesaugt und zum Lüftungsgerät
geführt, sowie die verbrauchte Luft ebenfalls zum Lüftungsgerät
transportiert wird. Im Wärmetauscher wird die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie
der Zuluft übertragen und dann zentral abgeführt. Beide Luftströme
sind vollständig voneinander getrennt. Die Aussenluftansaugung erfolgt über
Lüftungs-Erdwärmetauscher, die Fortluft wird über Dach geführt.
Zur Wartung der Lüftungserdwärmetauscher werden im Erdgeschoss Flurbereich
Wartungsschächte eingebaut.
Das Wohnungslüftungsgerät mit Filter wird im Technikraum Wohnung eingebaut.
Dadurch Filterwechsel außerhalb der Wohnung (Hygiene). Die Ausstattung mit
einem Pollenfilter ist Optional gegen Mehrpreis möglich.
Der Wohnungs-Lüftungsverteiler wird prinzipiell in einer Zwischendecke im
Abstellraum montiert.
Die Wohn- u. Schlafräume erhalten Zuluft- Deckenauslässe, Küche,
Abstellraum, Bad und WC erhalten Abluft- Deckenauslässe.
Schaltung der Lüftungsanlage automatisch zeitabhängig über EIB
(Europäischer Installations Bus) mit Display und zusätzlich manuell
nach Bedarf (Mindestluftwechsel, Standardluftwechsel und Partyschaltung). Zur
Vermeidung von Wärmeverlusten werden die Wohnungen luftdicht ausgeführt.
1.10.2 Lüftung Sanitärräume:
Bäder und WC sind an die Lüftungsanlage (1.10.1) angeschlossen.
1:10:3 Lüftung Heizraum:
Die Heizräume werden be- und entlüftet
1:10:4 Lüftung Kellerräume:
Die Kellerräume werden mechanisch be- und entlüftet.
1.11 Fallleitungen/ Kanal
1.11.1 Regenwasser Fallleitungen in muffenlosem SML-Rohr im Gebäudeinneren,
Isolierung nach Anforderungen. Fallleitungen in Zink im Außenbereich
1.11.2 Schmutzwasser Fallleitungen in muffenlosem SML-Rohr. Isolierung nach Anforderungen.
1.11.3 Kanalisation (Sammelleitung) unter Bodenplatte in Rohr. Ableitung der Regen-
und Schmutzwässer der Etagen. Bodeneinläufe mit Geruchverschluss nach
Anforderung in Garage, Heizraum, Kellerflure, Waschraum sowie Müllraum.
1.11.3 Feuerlöschleitung in den Treppenhäusern mit C-Anschluss in jeder
Etage und mit Feuerwehreinspeisung außerhalb der Gebäude in Abstimmung
mit der Feuerwehr.
2. Ausstattung Wohnräume – Privatbereiche/ Privaträume.
2.1 Bodenbeläge und Sockelleisten.
Allgemein
Schwimmender Estrich in allen Wohnungen mit Trittschalldämmung.
2.1.1 Wohnräume und Schlafräume:
Bodenbelag als Fliesen-, Laminat- oder Parkettbelag gemäss Musterkollektion
des Unternehmers.
Bruttowert bis 90 €/m² inklusive Verlegen Nebenleistungen und TVA.
2.1.2 Flure:
Bodenbelag als Fliesen-, Laminat- oder Parkettbelag gemäss Musterkollektion
des Unternehmers.
Bruttowert bis 90 €/m² inklusive Verlegen Nebenleistungen und TVA.
2.1.3 Küche und Sanitärräume:
Fliesenbelag gemäss Musterkollektion des Unternehmers.
Bruttowert bis 90 €/m² inklusive Verlegen, Nebenleistungen und TVA.,
inklusive aller Anschluss- und Abschlussprofile sowie dauerelastischen Fugen.
2.1.4 Abstellräume:
Fliesenbelag gemäss Musterkollektion des Unternehmers.
Bruttowert bis 90 €/m² inklusive Verlegen Nebenleistungen und TVA.,
inklusive aller Anschluss- und Abschlussprofile sowie dauerelastischen Fugen.
2.1.5 Kellerräume:
Betondecke flügelgeglättet mit Hartkorneinstreuung (Korund oder Quarz)
2.2 Wandbekleidungen.
2.2.1 Sanitärräume:
Fliesenbelag, raumhoch gemäss Musterkollektion des Unternehmers.
Bruttowert bis 90 €/m² inklusive Verlegen; Nebenleistungen und TVA.
Alle senkrechten und waagerechten Anschlüsse werden dauerelastisch verfugt.
Auf Wunsch auch Putz Tapete und Anstrich, dann nur Fliesen im Spritzwasserbereich.
2.2.2 Küchen:
Fliesenbelag, Bereich zwischen Arbeitsplatte und Hochschränken für eine
einläufige Küchenzeile gemäss Musterkollektion des Unternehmers.
Bruttowert bis 90 €/m² inklusive Verlegen Nebenleistungen und TVA.
2.2.3. Wohnräume/ Schlafräume/ Flure:
Wände verputzt und gestrichen, siehe 2.8.2
2.2.4. Abstellräume:
Wände verputzt und gestrichen, siehe 2.8.3
2.3 Deckenbekleidungen.
Im Flurbereich sowie in den Nebenräumen, Deckenbekleidungen in Gipskartonplatten
nach Erfordernis.
2.4 Fensteranlagen.
2.4.1 Aluminium/Holzfenster und Fenstertüren mit einem hohen Qualitätsstandard.
Die Verglasung besteht aus Wärmeschutzglas mit einem u-Wert von ungefähr
1,1 W/m²K, Farbton außen nach Wahl des Architekten.
Alle Fenster und Fenstertüren sind als Drehfenster ausgeführt, im 1.
Obergeschoss als Drehkippfenster.
2.4.2 Außenfensterbänke in Aluminium, Farbton nach Wahl des Architekten.
Die Ausladung der
Fensterbänke richtet sich nach der entsprechenden Wandstärke. Alle Fenster
erhalten eine Innenfensterbank aus Holz oder als MDF-Platte lackiert.
2.5 Sichtschutz, Verdunkelung.
2.5.1 Alle Fenster und Fenstertüren der Wohngeschosse werden mit eingebauten
Rollladenkästen und Kunststoffrollläden oder Schiebeläden, die
über Lüftungsschlitze verfügen, ausgestattet. Rolläden
oder Schiebeläden mit elektrischem Antrieb, manuell geschaltet über
EIB Farbton nach Wahl des Architekten.
2.6 Wohnungstüren.
Wohnungseingangstüren:
Brandwiderstandsklasse nach Erfordernis. Die Türen werden als lackierte Holzrahmentüre
ausgeführt. Die Türen sind mit Anschlagdichtungen im seitlichen und
oberen Rahmenprofil, sowie „Kältefeind“ im unteren Abschlussbereich
versehen. Ausgestattet mit stabilen Bändern und einer Mehrfachverriegelung
bieten die Wohnungstüren entsprechende Sicherheit. Griff außen und
Drücker innen, FSB 7574 oder gleichwertig in Edelstahl.
2.7 Innentüren und Schreinerarbeiten.
2.7.1 Wohnzimmer:
Einflügelige Innentüren, Röhrenspantüren mit Holzrahmen. Es
stehen standardmäßig 3 verschiedene Oberflächen/Farben zur Wahl.
Die Holzumfassungszargen erhalten eine auswechselbare Dichtung. Wohnzimmertür
mit Glaseinsatz 6mm Klar- oder Ornamentglas. Türdrücker FSB 1080 Standard
oder gleichwertig in Edelstahl. Die Türen verfügen über einen unteren
Lüftungsspalt von ungefähr 10mm.
2.7.2 Schlafzimmer, Bad, WC, Küche und Abstellraum:
Einflügelige Innentüren, Röhrenspantüren mit Holzrahmen. Wahl
zwischen unterschiedlichen Dekorarten entsprechend Musterkollektion des Unternehmers.
Die Holzumfassungszargen erhalten eine auswechselbare Dichtung. Türdrücker
FSB 1080 Standard oder gleichwertig in Edelstahl. (gemäss Musterkollektion).
Die Türen verfügen über einen unteren Lüftungsspalt von ungefähr
10mm.
2.7.3 Kellerräume:
Kellerabteiltüren als ZK Türen mit Stahlumfassungszarge. Farbton nach
Wahl des Architekten. Standard Türdrücker in Kunststoff.
2.8 Tapezier- und Malerarbeiten.
2.8.1 Balkone:
Betonuntersicht mit Staubschutzanstrich.
2.8.2. Wohnräume, Küche und Eingangsbereich/Flur:
Die Wände der Wohnräume sind mit Glasfasertapete und anschließendem
2-fachem diffusionsoffenen Anstrich vorgesehen. Farbtonauswahl entsprechend Farbtonkollektion.
Die Decken erhalten einen 2-fachem diffusionsoffenen Anstrich. Standartanstrich
weiß, Farbanstrich nach Farbkarte gegen Mehrpreis.
2.8.3 Bad/ WC/ Abstellraum:
Die Decken erhalten einen 2-fachem diffusionsoffenen Anstrich in weißer
Farbe. Die Wände der Abstellräume sind mit 2-fachem diffusionsoffenen
Anstrich in weißer Farbe vorgesehen
2.9 Sanitärausstattung.
2.9.1. Installation:
Alle Leitungen werden nicht sichtbar in Bodenaufbau, Wänden, Vorwänden
und Schächten verlegt. Alle Fallleitungen werden über Dach entlüftet.
2.9.2. Kaltwasserverteilung:
Versorgungsleitungen in geprüfter Kunststoffausführung
2.9.3. Warmwasserverteilung:
Versorgungsleitungen in geprüfter Kunststoffausführung mit Zirkulationsleitung.
2.9.4. Entsorgungsleitungen:
Entsorgungsleitungen in Guss / Kunststoff
2.9.5. Sanitärkomponenten:
Allgemein
Wasseranschlüsse:
1 Waschmaschinen- Anschlussventil im Abstellraum, sowie im Waschmaschinenraum
1 Waschmaschinenablauf als Fertigablauf mit Geruchsverschluss unter Putz
1 Gartenwasseranschluss mit belüftetem und rückflusssicherem Auslaufventil
(1. OG-Wohnungen).
1 Anschluss für Küchenspüle mit Eckventil und Anschlussmöglichkeit
für Geschirrspüler
Gästetoilette:
1 Tiefspülklosett aus Porzellan, wandhängend, deutsches Markenfabrikat
in weiß. WC-Sitz, aus Duroplast, Scharniere verchromt.
1 Spülkasten unter Putz mit Spartaste, Farbe der Revisions-Abdeckung weiß.
1 Handwaschbecken, Größe 46cm mit Überlauf aus Porzellan incl.
Syphonhalbschale
Deutsches Markenfabrikat in weiß.
1 Einhandmischer mit Ablaufgarnitur.
Hans Grohe, Serie Talis oder gleichwertig
Bad:
1 Duobadewanne 180 x 80 cm mit Badewannengarnitur für Ab- und Überlauf
Deutsches Markenfabrikat , Farbe weiß.
1 Einhandmischer mit Wannenfüll- Brausegarnitur auf Putz, Handbrause und
Brauseschlauch.
Hans Grohe, Serie Talis oder glw.
1 bodengleiche Dusche, gefliest mit Ablaufrinne und Edelstahlabdeckung.
Gefliest nach Fliesenfestlegung des Käufers.
1 Einhandmischer mit Brausegarnitur Unterputz, Handbrause, Handbrausehalter, Brauseschlauch.
Hans Grohe, Serie Talis oder gleichwertig
1 Brausestange, ca. 60cm lang, mit Gleiter und Gelenkstück.
1 Waschbecken in der Größe von 65cm inklusive Ablaufhaube, moderne
eckige Form
Deutsches Markenfabrikat in weiß.
1 Einhandmischer mit Ablaufgarnitur.
1 Tiefspülklosett und Spülkasten wie bei „Gästetoilette“
beschrieben
Zubehör:
Folgende Accessoires werden zu den jeweiligen Komponenten angeboten.
Je Waschbecken ein Rechteckspiegel 50x80cm, ein 2-Arm Handtuchhalter, ein Handtuchhaken.
WC- Papierhalter.
Firma Keuco, Serie City (außer Spiegel).
Handwaschbecken, je ein Rechteckspiegel 45x60cm, sowie ein Handtuchhaken.
Firma Keuco, Serie City (außer Spiegel).
2.10 Elektroinstallation.
2.10.1 Elektrokomponenten:
Eingebaut werden Flächenschalter und Steckdosen (Markenfabrikat in Weiß)
gemäss nachfolgender Auflistung (sofern die entsprechenden Räume in
den Typengrundrissen vorgesehen sind). Die Anordnung ergibt sich aus den Typenplänen
die im Rahmen der Bemusterung vorgelegt werden. Ergänzungen sind als Sonderleistung
möglich.
Zur Steuerung der Lüftungsanlage und Rollläden sowie zur Betriebs- und
Störmeldungsübertragung der haus- u. betriebstechnischen Einrichtungen
wird ein EIB-System (Europäischer Installations Bus) eingesetzt. 1 EIB-Display
mit Schalt- und Anzeigefunktion je Wohnung.
Die elektrische Energie für die Heizungs- und Warmwasserpumpen wird zum Teil
mittels einer Photovoltaikanlage erzeugt.
Diele, Eingang:
2 Decken-Leuchtenanschlüsse,
2 Steckdosen
1 Telefonsteckdose mit Leitung
1 Türsprechstelle mit Videomonitor und Türöffnertaste für
die Haustür, Türgong mit Rufunterscheidung an allen Zugängen..
WC:
1 Leuchtenanschluss mit separater Ausschaltung.
1 Steckdose
Bad:
1 Deckenleuchtenanschluss,
1 Leuchtenauslass im Spiegelbereich mit separater Ausschaltung
2 Steckdosen am Waschbecken
1 Anschluss Handtuchwärmer
Lüftungssteuerung als Prioritätsschaltung über Lichtschalter auf
den EIB mit Nachlaufschaltung.
Abstellraum:
1 Wohnungsunterverteilung mit Vorsicherungen und Überspannungsschutz, Wandeinbau
1 Steckdose Waschmaschine
1 Steckdose Wäschetrockner
1 Deckenleuchtenanschluss,
2 Steckdosen
Küche:
1 Deckenleuchtenanschluss,
1 Herdanschluss (3-phasig)
1 Steckdose Geschirrspülmaschine
1 Steckdose Kühlschrank
1 geschaltete Steckdose in Oberschrankhöhe für Beleuchtung
1 Steckdose Dunstabzugshaube (Umlufthaube)
3 Steckdosen unter der Arbeitsplatte
1 Doppelsteckdose je 90 cm Arbeitsplatte
Wohnzimmer:
2 Deckenleuchtenanschlüsse,
10 Steckdosen
2 Antennensteckdosen mit Leitungsnetz
2 Kommunikations-/Telefonsteckdosen
Elternschlafzimmer/Kinderzimmer/Gästezimmer/Arbeitszimmer, je:
1 Leuchtenanschluss
8 Steckdosen
1 Telefonsteckdose
1 Antennensteckdose
Terrasse, Balkon:
1 Wandleuchte, Schutzart IP 44, mit Ausschaltung
1 Außensteckdose mit Witterungsschutz
Privat Kellerraum:
1 Leuchte mit Ausschaltung
1 Steckdose
2.10.2 Türsprechanlage:
1 Türsprechanlage mit Gegensprechfunktion und Videoübertragung in alle
Wohnungen. Je Treppenhaus 1 Türsprech- und Videostation am Haupteingang 1.
Etage und am Eingang in der Garagen Ebene.
2.10.3 Blitzschutzanlage und Überspannungsschutz:
Die Gebäude werden mit einer Blitzschutzanlage mit Dachauffangleitungen und
Fangspitzen sowie Ableitungen zum Fundamenterder ausgestattet.
Die elektrischen Anlagen werden mit Überspannungsschutzgeräten für
den Bereich Grob- und Mittelschutz ausgestattet.
2.10.4 Treppenhaus:
Beleuchtungskörper
Schaltung örtlich mittels Taster, Bewegungsmelder auf Etagen und Zeitsteuerung.
Je Etage 1 Steckdose. Je Wohnungstür 1 Lichtschalter und 1 Klingeltaster.
Der innenliegende Haupteingangsbereich erhält eine Niedertemperatur- Fußbodenheizung.
2.11 Heizung
In allen Wohnräumen, Schlafzimmern, in der Küche und im Bad erfolgt
die Beheizung über eine Niedertemperatur- Fußbodenheizung. Der Fußboden
- Heizungsverteiler ist im Abstellraum, Flur oder WC vorgesehen. Zusätzlich
wird im Bad ein Röhrenheizkörper als Handtuchtrockner mit zusätzlicher
elektrischer Heizpatrone (für z.B. Sommerbetrieb) und Fernbedienung vorgesehen.
Masse ca. 1800x600 mm, Farbtonauswahl entsprechend der Standard Farbtonkollektion
des Herstellers.
Jeder Raum wird über einen eigenen Heizkreis versorgt und ist getrennt über
einen Raumthermostat regelbar. Die Temperaturvorregelung der Heizungsanlage erfolgt
außentemperaturabhängig.
3. Ausstattung Gemeinschaftsbereiche
3.1 Bodenbeläge und Sockelleisten
3.1.1. Eingangshalle, Windfang, Wege und Flure Erdgeschoss und Wohnetagen:
Bodenbelag aus Betonwerkstein oder Naturstein inklusive Sockelleisten, nach Wahl
des Architekten.
3.1.2. Treppenhäuser:
Bodenbelag aus Betonwerkstein oder Naturstein inklusive Sockelleisten, nach Wahl
des Architekten.
Rutschsichere Stufenkante.
3.1.3. Flurbereiche im Kellergeschoss (EG):
Betondecke flügelgeglättet mit Hartkorneinstreuung (Korund oder Quarz)
Verbundestrich 2 cm.
3.1.4. Liftvorraum:
Bodenbelag aus Betonwerkstein oder Naturstein inklusive Sockelleisten, nach Wahl
des Architekten.
3.1.5. Waschraum / Trockenraum:
Betondecke flügelgeglättet mit Hartkorneinstreuung (Korund oder Quarz)
und zusätzlich Estrich staubbindendem Anstrich.
3.1.6. Heizraum, Zählerraum, Müllraum, Fahrrad- und Kinderwagenraum,
Elektroraum und P&T:
Beton, Estrich mit zusätzlich staubbindendem Anstrich.
3.1.7. Parking:
Betondecke/ Pflaster
3.2 Türanlagen, Türen und Schreinerarbeiten:
3.2.1. Eingang- Windfang, Wege und Flure Erdgeschoss und Wohnetagen:
Die Haustüranlage, bzw. die Hauseingangstüren werden als verglaste Aluminium-
Rahmentür ausgeführt. Farbton nach Wahl des Architekten. Türdrücker
mit Anti-Panik Funktion.
3.2.2. Treppenhäuser:
Alu Rahmentüren verglast zu den Treppenhäusern, ausgenommen Türen
zu Treppe UG. Einflügelig, Brand- und Rauchschutzklassifizierung nach Erfordernis.
Farbton nach Wahl des Architekten. Türdrücker mit Anti-Panik Funktion.
3.2.3. Flurbereiche im Kellergeschoss (EG):
Brandschutzstahltüre mit Stahlumfangszarge einflügelig in REI 60.
Farbton nach Wahl des Architekten. Türdrücker mit Anti-Panik Funktion.
3.2.4 Waschraum / Trockenraum:
Abschließbare Waschraumtür als ZK- Tür. Farbton nach Wahl des
Architekten. Türdrücker mit Anti-Panik Funktion.
3.2.5. Heizraum, Lüftungszentrale:
Stahltüre mit Stahlumfassungszarge, in REI 60 mit Anti-Panik Beschlag. Farbton
ach Wahl des
Architekten.
3.2.6. Zählerraum:
Stahltüre mit Stahlumfassungszarge, in REI 30. Farbton nach Wahl des Architekten.
3.2.7. Müllraum:
Stahltüre mit Stahlumfassungszarge, Brandschutzanforderungen gemäss
geltenden Vorschriften. Farbton nach Wahl des Architekten.
Mechanische Entlüftung.
3.2.8. P & T/ Elektroraum:
Stahltüre mit Stahlumfassungszarge, in REI 30. Farbton nach Wahl des Architekten.
3.2.9. Fahrrad-Stellplatz:
Überdachter Fahrradstellplatz unmittelbar neben den Autostellplätzen
im Außenbereich .
3.2.10. Parkdeck:
Verschiedene Stellplätze sind als Garagenboxen mit handbetriebenem Garagentor
vorgesehen. Farbton nach Wahl des Architekten. Zufahrtstor ist nicht vorgesehen
3.3 Tapezier- und Malerarbeiten:
3.3.1. Eingangshalle, Windfang, Wege und Flure Wohnetagen:
Die Wände erhalten einen Strukturputz oder Strukturputzfarbe, nach Wahl des
Architekten. Farbton nach Wahl des Architekten.
Die Decken erhalten einen 2-lagigen diffusionsoffenen Anstrich. Farbton nach Wahl
des Architekten.
3.3.2. Treppenhäuser:
Die Wände erhalten einen Strukturputz oder Strukturputzfarbe, nach Wahl des
Architekten. Farbton nach Wahl des Architekten.
Die Decken erhalten einen 2-lagigen diffusionsoffenen Anstrich. Farbton nach Wahl
des Architekten.
3.3.3. Flurbereiche im Kellergeschoss (EG):
Die mit einem Fugenglattstrich versehenen Wände werden weiß gestrichen.
Die Decke hat eine glatte Betonuntersicht.
3.3.4 Waschraum / Trockenraum:
Die mit einem Fugenglattstrich versehenen Wände werden weiß gestrichen.
Die Decke hat eine glatte Betonuntersicht.
3.3.5. Heizraum, Lüftungszentrale, Zählerraum, Müllraum, Fahrrad-
und Kinderwagenraum, Elektroraum und P&T:
Die mit Fugenglattstrich versehenen Wände werden natur belassen. Die Decke
hat eine glatte Betonuntersicht.
3.3.6. Parkdeck:
Außenwände verputzt. Stützen werden natur belassen. Die Decke
hat eine glatte Betonuntersicht.
3.4 Sanitärausstattung Kellergeschoss:
3.4.1. Installation:
Alle Leitungen sowie Abwasserleitungen sind auf Putz bzw. an der Deckenunterseite
sichtbar verlegt. Alle Oberflächenwasser werden in Garage, Flurbereich, Wasch
& Trockenraum sowie Heizraum über Bodeneinläufe mit Geruchsverschluss
abgeleitet.
3.4.2. Waschraum / Trockenraum:
1 gemeinsames Ausgussbecken.
1 Waschmaschinen- Anschlussventil sowie ein Waschmaschinenablauf mit Geruchsverschluss
je Wohneinheit. Jeweils mit Wasserzähler ohne Funkmodul.
1 abschließbare Steckdose für Waschmaschine je Wohnung.
1 abschließbare Steckdose je Wohnung für Kondens-Wäschetrockner
(Abluft-Wäschetrockner sind nicht möglich).
Mechanische Be- und Entlüftung des Raumes mit Wärmerückgewinnung.
3.5 Treppenhausentrauchung
Treppenhausentrauchung mittels RWA-Anlage über Öffnungsflügel in
der Treppenhausverglasung. Eine Dachluke ist als Dachausstieg zu Wartungszwecken
in einem Treppenhaus vorgesehen. Im Treppenhaus sind automatische Rauchmelder
mit Aufschaltung auf die Brandmeldezentrale vorgesehen.
3.6 Sonstiges
Norm- Briefkastenanlage im Aussenbereich gemäss Vorgaben der PTT
Vordach als Wetterschutz im Hauseingangsbereich.
4. Gebäudetechnik, allgemein:
4.1 Zugangskontrolle:
Zugangskontrolle an den Haupt-Gebäudeeingangstüren im 1.OG und EG, mittels
Lautsprecher und Kamera, als Türsprech- und Videoanlage, mit elektrischem
Türöffner.
4.2 Heizung/ Warmwasseraufbereitung.
Alle Wohnräume, Schlafräume, Küche und das Bad erhalten Fußboden-
Warmwasserheizung mit raumweiser Regelung über Raumthermostat. Das Bad erhält
zusätzlich einen Badheizkörper mit zusätzlicher elektrischer Heizpatrone
und Fernbedienung (für z.B. Sommerbetrieb) (siehe auch Sanitärausstattung).
Die verbrauchte Heizenergie wird für jede Wohneinheit separat über einen
Wärmemengenzähler gemessen. Die Zähler werden in jeder Wohnung
im Verteiler der Fußbodenheizung (Flur) installiert. Die Wärmemengenzähler
werden mit einem Funkmodul ausgestattet, mit dem die Zähler jährlich
vom Treppenhaus aus ausgelesen werden können. Die Speicherung der Verbrauchswerte
ist monatlich vorgesehen. Die Zähler werden auf Grund der regelmäßig
erforderlichen Eichung auf Mietbasis vorgesehen.
Zentrale Anlage:
Die Beheizung des Gebäudes sowie die Frischwassererwärmung erfolgt teilweise
über eine solarthermische Energie- Zentrale. Hierbei wird das Wasser über
Solarkollektoren erwärmt und in Warmwasser- bzw. in einen Schichten- Pufferspeicher
zur Spitzenlastabdeckung geleitet.
Die Warmwasserbereitung erfolgt überwiegend im Durchflussprinzip über
Vor- und Nacherwärmer. Zur Legionellen - Prophylaxe wird die Warmwasserzirkulation
zeitweise mit über 60 Grad Celsius gefahren. Stichleitungen mit mehr als
3 Liter Volumen werden vermieden. Die Temperatur in der Zirkulation wird regelmäßig
zur Legionellen - abtötung hochgefahren, dazu wird bei ausreichendem Solarenergieangebot
eine thermosolare Legionellen - schaltung aktiviert um solare Überschüsse
zu nutzen und Primärenergie zu sparen.
Sofern die Solarerwärmung nicht ausreicht, wird über Gasbrenner bzw.
Fernwärme nachgeheizt.
Die solare Energiezentrale beinhaltet eine computergestützte, integrierte
Regelung für die konventionelle und solare Warmwasserbereitung mit Heizungsunterstützung.
Diese hocheffiziente Regelung gewährleistet einen minimalen, optimierten
Energieverbrauch.
4.3 Telekommunikation.
4.3.1. Telefon:
Installation in Anschlussbereitschaft für die Telephonieabteilung der Post.
Rohre mit Leitungen bis zu den respektiven Anschlussstellen der Wohnungen.
4.3.2. TV- Antenne/Kabelfernsehen:
Digitale Satellitenantenne und terrestrische Antenne mit Verstärkeranlage.
Koaxialleitungen zu jeder Wohnung und von hier aus zu den respektiven Anschlussstellen
der v.g. Räume. Alternativ besteht die Möglichkeit des Anschlusses an
das Breitbandkabelnetz der Teledistribution Walferdange
4.4 Müllentsorgung.
Anzahl und Größe der Müllcontainer sowie eventuelle Mülltrennung
laut Auflagen der Gemeinde.
4.5 Wasserversorgung.
4.5.1. Zählerabrechnung
Die verbrauchte Wassermenge wird für jede Wohneinheit separat über einen
Wasserzähler gemessen. Das Warmwasser wird ebenfalls je Wohnung mit getrennten
Zählern erfasst.
Die Zähler werden in jeder Wohnung im Bereich der Sanitärräume
installiert.
Die Zähler werden auf Grund der regelmäßig erforderlichen Eichung
auf Mietbasis vorgesehen.
4.6 Gasanschluss.
Falls erforderlich wird sich die Gasübergabestation im Hausanschlussraum
im Kellergeschoss befinden. Dieser würde ausschließlich der Wärmeerzeugung
über Brennwertheizkessel dienen. (Wird nicht installiert bei Fernwärmeversorgung)
4.7 Elektroanschluss.
Die Stromversorgung erfolgt niederspannungsseitig im Zählerraum.
Von hier aus wird jede Wohnung über eine separate Zuleitung versorgt. Jede
Wohnung erhält eine eigene Elektrounterverteilung.
4.7.1. Zählerabrechnung
Die Elektrozählerverteilungen werden zentral für jedes Gebäude
im Zählerraum montiert. Jede Wohnung erhält einen eigenen Elektrozähler,
der durch den Nutzer der Wohnung selbst beim EVU beantragt werden muss.
Die Abrechnung erfolgt direkt mit dem Stromversorgungsunternehmen.
4.8 Technik Stellplätze/ Parkboxen.
Sicherheitsbeleuchtung mit Einzelbatterien im Treppenhaus Erdgeschoss.
Beleuchtung mittels freistrahlenden Leuchtstofflampenleuchten mit Schutzart IP
65 und elektronischen Vorschaltgeräten.
4.9 Personenaufzug.
Je Treppenhaus 1 Personenaufzug für 8 Personen, 630 kg,
Behindertengerechte Ausführung,
Ruftaster je Etage, Kabinenbedienfeld mit Etagenanzeige,
Kabine mit Edelstahlwänden, Bodenbelag entsprechend Treppenhaus. Notrufeinrichtung
Zur Vermeidung von dauerhaften Lüftungsöffnungen im Fahrschacht erfolgt
die Entrauchung des Fahrschachtes mittels einer zugelassenen automatischen Spezial-Entrauchungsanlage.
5. Außenanlagen
5.1 Zufahrt und Stationierung.
Die Zu- und Ausfahrt zur Parkgarage wird asphaltiert oder gleichwertig.
Stellplätze für Besucher, werden in der Nähe der Hausanlage angeboten.
5.2 Zugang Fußgänger.
Fußgängerwege in Betonpflaster nach Wahl des Architekten.
5.3 Grünanlage.
Ausführung der Grünanlagen nach Angaben des Landschaftsplaners/ Grünanlagenbau.
Rasenflächen, Sträucher und Hecken, standortgerechte junge Gehölze
nach Wahl des Landschaftsplaners.
Feuerlösch- Hydranten in Absprache mit der Feuerwehr und der Gemeinde.
5.4 Außenbeleuchtung.
Beleuchtung mittels Mastleuchten im Bereich der Gehwege und Pollerleuchten neben
den Wegen zu den Haupteingängen. Bewegungsmelder mit Dämmerungsschalter
im Eingangsbereich an Zugangswegen sowie in der Garagenrampe.
6. Allgemeine Bemerkungen.
Der Verkäufer behält sich das Recht vor die Pläne in Hinsicht eventueller
Verbesserungen der Ausführungsbedingungen, Versorgungsschächten, Einhaltung
der Gemeindevorschriften oder technischer Vorschriften abzuändern.
Die Planmasse sind Rohbaumasse, und dienen zum Erstellen des Rohbaues. Diese Masse
geben kein Anrecht auf Reklamationen im Bezug auf die ausgeführten Endmasse.
Die in den Plänen dargestellten Geräte und Möbel sind exemplarisch
eingefügt und nicht im Leistungsumfang enthalten, mit Ausnahme der in der
Baubeschreibung angeführten Ausstattung.
Mai 2008.
|
|
|
|